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Die Hansestadt
Salzwedel

Ausflüge

Mit dem Fahrrad oder zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Boot: Es gibt viele Möglichkeiten Salzwedels Umgebung zu entdecken.

ausfluegeWer die Natur liebt, Ruhe und Erholung sucht, ist auf dem Wasser genau richtig. Bei einer Bootstour auf der Jeetze ist schon nach wenigen Minuten der Alltag vergessen. Schilf und Lilien säumen das Ufer und locken mit ihren Blüten unzählige Schmetterlinge und Libellen. Blesshühner und Schwäne ziehen ihre Bahnen. Folgt man dem Flusslauf in Richtung Norden, gelangt man zur Landesgrenze nach Niedersachsen. Hier im heutigen „Grünen Band“ lassen sich Reste der einstigen innerdeutschen Grenzbefestigung erkennen. Auch zu Fuß gibt es hier lohnende Ziele zu entdecken, etwa bei einer Wanderung durch das Bürgerholz bei Hoyersburg, einem ehemaligen Grenzdorf.

 

Hervorragend erkunden lässt sich das „Grüne Band“ mit dem Fahrrad auf dem sehr gut ausgeschilderten Vier-Länder-Grenzradweg. Auf ihm erreicht man Salzwedeler Ortsteile mit historischer und ökologischer Bedeutung. In westlicher Richtung führt die Tour zunächst über Hoyersburg durch das Cheiner Torfmoor zum Grenzturm bei Seeben, durch das Seebenauer Holz weiter nach Klein Grabenstedt und zu den Resten des geschleiften Dorfes Groß Grabenstedt. Über Henningen und Barnebeck verlässt der Grenzradweg die Altmark ins niedersächsische Wendland. In östlicher Richtung erreicht man von Salzwedel aus auf dem Radweg über das Dorf Ritze zunächst Klein Chüden. An der kleinen Kirche läutet hier die Glocke aus Jahrsau, einem einst nur wenige Kilometer weiter östlich gelegenen, ebenfalls geschleiften Dorf. Danach verlässt der Radweg das Salzwedeler Gebiet.

 

Doch zurück aufs Wasser. Folgt man von Salzwedel aus der Jeetze in südlicher Richtung, gelangt man nach Amt Dambeck. Hier empfiehlt sich das 1224 gegründete Benediktinerkloster, das seit 1991 von Mönchen der Joseph-Bruderschaft saniert und bewirtschaftet wird, für einen Besuch.

 

Überhaupt ist die Altmark reich mit Kapellen und Kirchen gesegnet, von denen viele einen Besuch lohnen. Einige dieser Orte wie Riebau, Groß Chüden, Böddenstedt, Kemnitz und Wieblitz sind auf dem ebenfalls sehr gut ausgebauten Altmark-Rundkurs zu erreichen.

 

Meist sind es Feldsteinkirchen wie in Klein Gartz, Stappenbeck, Mahlsdorf, Maxdorf, Bombeck oder Langenapel hinter deren unscheinbaren Äußeren sich beeindruckende Schnitzaltäre und Wandmalereien verbergen.

 

Besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle die Kirche zu Osterwohle. Mit ihrer ungewöhnlich reichen und fast vollständig erhaltenen frühbarocken geschnitzten Ausstattung ist sie der kunsthistorische Höhepunkt unter den altmärkischen Dorfkirchen.

 

Die Schönheit der altmärkischen Landschaft lässt sich übrigens auch aus der Luft entdecken. In Klein Gartz können Interessierte beispielsweise an Himmelfahrt in einem Segelflugzeug abheben. Und falls im Sommer Erfrischung gefragt ist, verlockt das Freibad in Liesten zu einem Sprung ins kühle Nass.

 

Informationen zur Altmark: www.altmarktourismus.de

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